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polli-IPS Intelligence & Public Safety

Abwehr von Betriebs- und Wirtschaftsspionage

Schutz von Know-how, Angeboten und Entscheidungen vor fremden Nachrichtendiensten, Wettbewerbern und Innentätern.

Wirtschaftsspionage durch fremde Staaten und Ausspähung durch Wettbewerber zielen auf dasselbe: auf Wissen, das ein Unternehmen über Jahre aufgebaut hat. Österreich ist dafür ein bevorzugter Standort – mit vielen technologisch führenden Mittelbetrieben, internationalen Organisationen und kurzen Wegen.

Der Angriff kommt selten über nur einen Weg. Meist verbinden Täter technische Mittel mit dem Zugang über Menschen: über Mitarbeitende, Geschäftspartner, Besucher oder Dienstleister.

Gefahren für Ihr Unternehmen

  • Abfluss von Forschungsergebnissen, Konstruktionsdaten, Rezepturen und Quellcode
  • Ausspähung von Angeboten, Preisen und Verhandlungspositionen vor Ausschreibungen, Übernahmen oder Vertragsabschlüssen
  • Innentäter: Mitarbeitende, die angeworben oder unter Druck gesetzt werden oder beim Wechsel zur Konkurrenz Daten mitnehmen
  • Gezielte Anbahnung über Messen, Delegationsreisen, Joint Ventures, Praktika und Karrierenetzwerke
  • Technische Lauschangriffe auf Besprechungsräume, Fahrzeuge und Mobiltelefone
  • Angriffe über Lieferanten und Dienstleister, die Zugang zu Ihren Räumen oder Systemen haben

Typische Probleme

  • Spionage bleibt oft jahrelang unentdeckt. Der Schaden zeigt sich erst, wenn ein Mitbewerber mit einem auffallend ähnlichen Produkt auf den Markt kommt.
  • Schutzmaßnahmen sind meist rein technisch. Der Mensch als Einfallstor bleibt offen.
  • Niemand ist klar zuständig: IT, Rechtsabteilung und Geschäftsführung schieben das Thema hin und her.
  • Aus Sorge um den Ruf wird nicht angezeigt. Damit gibt es weder Aufklärung noch gesicherte Beweise.
  • Rechtlich ist eine Information nur dann ein Geschäftsgeheimnis, wenn das Unternehmen angemessene Schutzmaßnahmen nachweisen kann. Fehlen sie, gibt es oft keinen Anspruch gegen den Täter.

Finanzielle Folgen

  • Verlust des Wettbewerbsvorsprungs und damit der Erträge aus jahrelanger Entwicklung
  • Verlorene Ausschreibungen und Aufträge, weil der Mitbewerber Ihr Angebot kennt
  • Preisverfall durch billigere Nachbauten auf Ihren Märkten
  • Kosten für Aufklärung, Forensik, Gerichtsverfahren und Neuentwicklung
  • Schwächere Position bei Finanzierung, Bewertung oder Verkauf des Unternehmens
  • Haftungsrisiken für die Geschäftsführung, wenn zumutbare Schutzmaßnahmen fehlten

Unser Vorgehen

  1. Schutzbedarf klären: Welche Informationen sind entscheidend, wer kennt sie, wo liegen sie?
  2. Bedrohungen einschätzen: Wer hat Interesse daran – Staaten, Wettbewerber, Innentäter – und auf welchem Weg?
  3. Schutzkonzept erstellen: organisatorisch, personell und technisch, abgestimmt auf Ihren Betrieb.
  4. Maßnahmen umsetzen: etwa Lauschabwehr, Regeln für Besucher und Reisen, Sensibilisierung von Führungskräften.
  5. Im Verdachtsfall: diskrete Aufklärung, Beweissicherung, Abstimmung mit Anwälten und Behörden.

Ein Verdacht lässt sich am besten früh klären.

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